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Der nächste Schritt auf dem Weg zum Phoenix-Neubau

Der nächste Schritt auf dem  Weg zum Phoenix-Neubau Der nächste Schritt auf dem  Weg zum Phoenix-Neubau
Mit der Bauplanauflage tätigt die Stiftung Phoenix einen weiteren Schritt in Richtung neues Wohnheim. Dieses soll auf dem Gotthardstall-Areal

Mit der Bauplanauflage tätigt die Stiftung Phoenix einen weiteren Schritt in Richtung neues Wohnheim. Dieses soll auf dem Gotthardstall-Areal realisiert werden.

VICTOR KÄLIN

Schon einige Jahre alt ist die Absicht der Stiftung Phoenix Schwyz, zwischen der Kronenstrasse und der Nordstrasse einen Neubau auf dem bisher unbebauten Gotthardstall-Areal zu erstellen. Mit der am heutigen Tag erfolgten Bauplanauflage wird ein nächster, entscheidender Verfahrensschritt eingeleitet.

«Alp Sihl Biber» Die Bauplanauflage basiert auf jenem Projekt, das mit einem Architekturwettbewerb ermittelt wurde. Nicht weniger als 51 Bewerber beteiligten sich daran; davon wurden zehn Teams zur Projekterarbeitung eingeladen. Im Mai des Vorjahres kürte die Jury Baumberger & Stegmeier Architekten aus Zürich (Architektur und Baumanagement) zusammen mit Berchtold. Lenzin Landschaftsarchitekten zum Sieger (EA 41/19). Das breit abgestützte Preisgericht fasste seinen Entschluss einstimmig und empfahl das Projekt «Alp Sihl Biber» zur Weiterbearbeitung.

Diese Weiterbearbeitung ist inzwischen abgeschlossen. Das Siegerprojekt «Alp Sihl Biber» sieht auf einer Fläche von 2500 Quadratmetern drei Wohngruppen mit je zehn Einzelzimmern vor. Jede Gruppe ist auf einem Stockwerk untergebracht. Im Erd- und im Dachgeschoss sind allgemeine Räume und die Administration zu finden. Das Projekt bietet auch aus betrieblicher Sicht eine gute Lösung: Es hat kaum Korridore und unterteilt den Wohnbereich in zwei Zonen, sodass die Bewohner Rückzugsmöglichkeiten haben.

Der Neubau bietet Platz für insgesamt dreissig psychisch beeinträchtigte Menschen.

Kosten von 12,7 Millionen Franken

Die geplanten Kosten belaufen sich auf rund 12,7 Millionen Franken. Gegenüber einer ersten Kostenschätzung haben sich die Ausgaben erhöht. Stiftungsrat Arthur Füchslin begründet die Mehrkosten mit einer verbesserten energetischen Bauweise, einer angepassten Dachkonstruktion, optimierten Schalldämpfung in den Zimmern, erweiterten Brandschutzmassnahmen, Baugrubensicherung, Pfählung und Wasserhaltung, einem leicht erhöhten Volumen im Untergeschoss sowie einem für die Erschliessung notwendig gewordenen Fahrzeuglift.

Bleiben Einsprachen gegen die Bauplanauflage aus, kann noch in diesem Jahr mit dem Neubau begonnen werden, was wiederum einen Bezug in der zweiten Jahreshälfte 2022 ermöglicht.

Optionen offen halten Noch offen ist derweil, was mit den Stiftungs-Häusern Flora und Sonneck an der Benzigerstrasse geschehen soll. Die Stiftung Phönix Schwyz hält sich dabei die Optionen offen, die beiden Häuser zu verkaufen oder das Areal im Baurecht abzugeben.

So soll das neue Wohnheim der Stiftung Phönix Schwyz auf dem Gotthardstallareal in Einsiedeln dereinst aussehen. Foto: Archiv

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