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Seit den Ostertagen steht vor der Jugendkirche ein Apfelbäumchen.

Seit den Ostertagen steht vor der Jugendkirche ein Apfelbäumchen. Seit den Ostertagen steht vor der Jugendkirche ein Apfelbäumchen.

Aufgestellt worden ist es vom Seelsorgeteam. Dieses schreibt, dass es damit «ein Zeichen der Hoffnung setzen» möchte, gerade in einer Zeit, «die vielen hart zusetzt und Unsicherheit schafft». Denn wer Bäume pflanze, glaube an die Zukunft. Ostern ist bekanntlich das Fest der Hoffnung, da Jesus den Tod besiegt hat. «Gott weiss für uns Wege in die Zukunft », schreibt das Seelsorgeteam weiter. Und fragt:

«Welche Hoffnung erfüllt Sie in diesen Tagen?»

Und lädt ein, diese Hoffnung auf einen Zettel im Vorraum der Jugendkirche zu schreiben und an den Bändern des Apfelbäumchens zu befestigen. Wer will, kann seine persönliche Hoffnung auch per E-Mail an [email protected] senden. Das Bäumchen wird bis Anfang Mai bei der Jugendkirche stehen. Foto: Victor Kälin

Welttheatergesellschaft Einsiedeln hätte am 22. April stattfinden sollen. Aufgrund der Corona-Krise muss auch diese Veranstaltung auf unbestimmte Zeit verschoben werden; ein neues Datum wird erst nach dem Abklingen der Pandemie bestimmt werden. Doch nicht alle Traktanden können bis zum Tag X aufgeschoben werden; eine Personalie zwang den Vorstand zum Handeln.

hat ihre Kollegen vor einiger Zeit informiert, dass sie aus beruflichen Gründen ihr Vorstandsamt (Ressort Recht) niederlegen muss. Der Vorstand informierte seine Mitglieder dieser Tage, dass unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die kommende Generalversammlung die Verantwortung für die rechtlichen Belange an den Einsiedler Notar Adrian Zehnder übergeben worden ist. Bis zur Generalversammlung wird Zehnder das Ressort Recht ad interim auf freiwilliger Mandatsbasis führen. Wie es der Zufall so will: Bereits Zehnders langjähriger Vorgänger als Einsiedler Notar, Bruno Frick, war viele Jahre lang ebenfalls Vorstandsmitglied der Welttheatergesellschaft – ebenfalls für das Ressort Recht.

Bisher ist bekannt, dass der Einsiedler Roland Lutz das Präsidium der Schwyzer SVP abgegeben hat (EA 25/20). An der letzten Geschäftsleitungssitzung wurde der Wechsel vollzogen. Seither steht SVP-Vizepräsident Roman Bürgi der Partei als interimistischer Präsident vor. Ebenfalls klar ist bereits, wer der Partei als neuer Präsident vorgeschlagen werden soll: Walter Duss, Präsident der wichtigen Staatswirtschaftskommission (Stawiko), ist zur Nachfolge bereit. «Wann die Wahl stattfinden wird, ist derzeit völlig offen», bestätigt der 56-jährige Familienvater und HSG-Abgänger auf Anfrage. In der Regel treffen sich bis zu 300 Mitglieder an wichtigen Versammlungen der Schwyzer SVP. Selbst wenn der Bundesrat diese Woche Lockerungen der Massnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus ankündigt: Dass innert kürzester Zeit so stark besuchte Zusammenkünfte durchgeführt werden dürften, wird stark bezweifelt. Der April macht bisher überhaupt nicht «was er will». Im Gegenteil: Er ist konstant sonnig. Einzig bei den Temperaturen erlaubt er sich einige Kapriolen. Vorgestern Mittwoch zum Beispiel betrug die Tageshöchstdifferenz fast 20 Grad. Am frühen Morgen um 7 Uhr war es minus 3,2 Grad. Am Nachmittag kletterte das Thermometer dann auf

plus 16 Grad.

So manche Veranstaltung ist in den letzten Wochen dem Coronavirus zum Opfer gefallen. Nun auch das geplante Vernetzungsprojekt Schwyz in Egg. Dort sollten am 21. April in der Brandegg

1400 Heckenpflanzen – Weissdorn, Schwarzdorn und viele mehr – zur Steigerung der Biodiversität gepflanzt werden. Zwei Schulklassen sollten dabei mithelfen. Nun ist das Projekt wegen des Erregers verschoben worden, wie Geri Birchler, Vorsitzender des Vernetzungsprojekts Einsiedeln, unserer Zeitung gegenüber mitteilt: «Wir haben das Projekt auf den Herbst verschoben – wahrscheinlich findet die Pflanzaktion Ende Oktober statt.» Im Rätsel des Einsiedler Anzeigers vom vergangenen Mittwoch sollte erraten werden, was auf diesem Bild zu sehen ist. Es war die Nahaufnahme eines Rosenkäfers.

Die 20 Franken gewonnen hat Margrith Muheim aus Einsiedeln. Herzliche Gratulation. Foto: Lukas Schumacher

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