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Spital Einsiedeln geht strategische Partnerschaft mit AMEOS Gruppe ein

Die Weichen für eine sichere Zukunft sind gestellt – und das hohe Engagement des Leitungsgremiums des Spitals Einsiedeln hat sich gelohnt. Nach intensiven Verhandlungen steht nun fest: Die AMEOS Gruppe übernimmt voraussichtlich per 1. Mai 2020 die operative Führung des Spitals Einsiedeln. Es handelt sich nach dem Seeklinikum Brunnen um den zweiten Standort der AMEOS Gruppe im Kanton Schwyz. Alle bestehenden Arbeits- und Ausbildungsplätze bleiben erhalten. Das Wichtigste vorweg: Die Grund- und Notfallversorgung in der Region Einsiedeln ist gesichert. Denn ab dem kommenden Frühling übernimmt der Schweizer Krankenhausträger und Gesundheitsdienstleister AMEOS mit Sitz in Zürich den Betrieb des Spitals Einsiedeln. Die Übernahme hat für die Mitarbeitenden keine Konsequenzen: AMEOS übernimmt sämtliche Arbeitsverhältnisse in der bestehenden Form. Die bisherige Betreiberin der Spitals Einsiedeln, die Stiftung «Krankenhaus Maria zum finstern Wald», bleibt Eigentümerin aller bestehenden Immobilien sowie des Landes. Die neue Aktiengesellschaft Spital Einsiedeln AG – im Besitz der AMEOS Gruppe – wird die Liegenschaften von der Stiftung mieten. Bündelung von Kompetenzen Bereits im Herbst 2017 übernahm AMEOS das Seeklinikum Brunnen. «Ich freue mich, dass wir mit dem Spital Einsiedeln die Gesundheitsversorgung in der Zentralschweiz mitgestalten können», sagt Axel Paeger, CEO und Gründer der AMEOS Gruppe. AMEOS wird damit zu einem wichtigen Spitalträger im Kanton Schwyz. Das Spitalunternehmen konzentriert sich in erster Linie auf die Grundversorgung. Dazu gehört die gesamte Palette von medizinischen Leistungsangeboten, sei es Somatik oder Psychiatrie, ambulant und stationär. Durch eine gruppenweite Bündelung von Kompetenzen und Ressourcen stellt AMEOS eine hochwertige medizinische Versorgung in regionalen Netzwerken sicher – und zählt zu den wichtigsten Grundversorgern im deutschsprachigen Raum. «Wir werden nun gemeinsam mit den Mitarbeitenden des Spitals Einsiedeln ein Konzept für eine erfolgreiche Zukunft erarbeiten und die Grundversorgung am Standort Einsiedeln auch künftig sichern», sagt Marina Martini, CDO der AMEOS Gruppe. Ebenfalls steht bereits fest, wer auf Interimsdirektor des Spitals Einsiedeln, Urs Birchler, nachfolgen wird: Michael Mehner, Spitaldirektor des Seeklinikums Brunnen, wird voraussichtlich ab Mai 2020 auch die Leitung des Spitals Einsiedeln übernehmen. Der erfahrene Ökonom und ausgebildete Pflegefachmann arbeitet seit 2014 in der AMEOS Gruppe und ist seit 2017 für das AMEOS Seeklinikum Brunnen als Spitaldirektor tätig. Er wird gemeinsam mit den Leitungsteams beider Standorte diese verantworten. Medizinische Grundversorgung erhalten Rückblick: Die finanziellen Verhältnisse des Spitals Einsiedeln waren über die letzten Jahre immer mehr aus dem Gleichgewicht geraten. Zwar haben konsequente Sparmassnahmen wie beispielsweise die Optimierung der Prozesse, Effizienzsteigerungen und Senkungen der Kosten durch Strukturanpassungen die Aufwände im letzten Jahr massiv reduziert. Dennoch war für Stiftungsrat und Spitalleitung seit Längerem klar, dass «im Umfeld des heutigen Krankenversicherungsgesetzes (KVG) ein Alleingang für jedes Grundversorgerspital sehr schwierig wird», sagt Urs Birchler, Direktor des Spitals Einsiedeln. Die Schweizer Spitallandschaft befindet sich im Wandel und kleineren Spitälern wird durch das heutige Finanzierungssystem und durch viele Regulierungen auf Kantons- und Bundesebene das Leben schwergemacht. «Der politische Druck auf die Tarife ist – verständlicherweise – gross», konstatiert Urs Birchler. Bereits im Frühling des vergangenen Jahres haben Stiftungsrat und Direktion des Spitals Einsiedeln die Arbeit für eine neue und zukunftsorientierte Strategie mit hohem Engagement angepackt. «Unser oberstes Ziel war und ist es, das Spital Einsiedeln als medizinischer Grundversorger und grösster Arbeitgeber der Region zu erhalten – dies bei gleichbleibend hoher medizinischer Qualität», sagt Markus Hauenstein, Stiftungsratspräsident des Spitals Einsiedeln. «Die Zusammenarbeit mit der AMEOS Gruppe war während des gesamten Verhandlungsprozesses stets konstruktiv, zielorientiert und wohlwollend», sagt der Stiftungsratspräsident weiter. «Mit der AMEOS Gruppe konnten wir eine ideale Betreiberin mit umfassenden Kernkompetenzen für das Spital Einsiedeln verpflichten. Wir freuen uns über die erarbeitete Lösung.»

Die Weichen für eine sichere Zukunft sind gestellt – und das hohe Engagement des Leitungsgremiums des Spitals Einsiedeln hat sich gelohnt. Nach intensiven Verhandlungen steht nun fest: Die AMEOS Gruppe übernimmt voraussichtlich per 1. Mai 2020 die operative Führung des Spitals Einsiedeln. Es handelt sich nach dem Seeklinikum Brunnen um den zweiten Standort der AMEOS Gruppe im Kanton Schwyz. Alle bestehenden Arbeits- und Ausbildungsplätze bleiben erhalten.

Das Wichtigste vorweg: Die Grund- und Notfallversorgung in der Region Einsiedeln ist gesichert. Denn ab dem kommenden Frühling übernimmt der Schweizer Krankenhausträger und Gesundheitsdienstleister AMEOS mit Sitz in Zürich den Betrieb des Spitals Einsiedeln. Die Übernahme hat für die Mitarbeitenden keine Konsequenzen: AMEOS übernimmt sämtliche Arbeitsverhältnisse in der bestehenden Form. Die bisherige Betreiberin der Spitals Einsiedeln, die Stiftung «Krankenhaus Maria zum finstern Wald», bleibt Eigentümerin aller bestehenden Immobilien sowie des Landes. Die neue Aktiengesellschaft Spital Einsiedeln AG – im Besitz der AMEOS Gruppe – wird die Liegenschaften von der Stiftung mieten.

Bündelung von Kompetenzen

Bereits im Herbst 2017 übernahm AMEOS das Seeklinikum Brunnen. «Ich freue mich, dass wir mit dem Spital Einsiedeln die Gesundheitsversorgung in der Zentralschweiz mitgestalten können», sagt Axel Paeger, CEO und Gründer der AMEOS Gruppe. AMEOS wird damit zu einem wichtigen Spitalträger im Kanton Schwyz. Das Spitalunternehmen konzentriert sich in erster Linie auf die Grundversorgung. Dazu gehört die gesamte Palette von medizinischen Leistungsangeboten, sei es Somatik oder Psychiatrie, ambulant und stationär. Durch eine gruppenweite Bündelung von Kompetenzen und Ressourcen stellt AMEOS eine hochwertige medizinische Versorgung in regionalen Netzwerken sicher – und zählt zu den wichtigsten Grundversorgern im deutschsprachigen Raum. «Wir werden nun gemeinsam mit den Mitarbeitenden des Spitals Einsiedeln ein Konzept für eine erfolgreiche Zukunft erarbeiten und die Grundversorgung am Standort Einsiedeln auch künftig sichern», sagt Marina Martini, CDO der AMEOS Gruppe. Ebenfalls steht bereits fest, wer auf Interimsdirektor des Spitals Einsiedeln, Urs Birchler, nachfolgen wird: Michael Mehner, Spitaldirektor des Seeklinikums Brunnen, wird voraussichtlich ab Mai 2020 auch die Leitung des Spitals Einsiedeln übernehmen. Der erfahrene Ökonom und ausgebildete Pflegefachmann arbeitet seit 2014 in der AMEOS Gruppe und ist seit 2017 für das AMEOS Seeklinikum Brunnen als Spitaldirektor tätig. Er wird gemeinsam mit den Leitungsteams beider Standorte diese verantworten.

Medizinische Grundversorgung erhalten

Rückblick: Die finanziellen Verhältnisse des Spitals Einsiedeln waren über die letzten Jahre immer mehr aus dem Gleichgewicht geraten. Zwar haben konsequente Sparmassnahmen wie beispielsweise die Optimierung der Prozesse, Effizienzsteigerungen und Senkungen der Kosten durch Strukturanpassungen die Aufwände im letzten Jahr massiv reduziert. Dennoch war für Stiftungsrat und Spitalleitung seit Längerem klar, dass «im Umfeld des heutigen Krankenversicherungsgesetzes (KVG) ein Alleingang für jedes Grundversorgerspital sehr schwierig wird», sagt Urs Birchler, Direktor des Spitals Einsiedeln. Die Schweizer Spitallandschaft befindet sich im Wandel und kleineren Spitälern wird durch das heutige Finanzierungssystem und durch viele Regulierungen auf Kantons- und Bundesebene das Leben schwergemacht. «Der politische Druck auf die Tarife ist – verständlicherweise – gross», konstatiert Urs Birchler. Bereits im Frühling des vergangenen Jahres haben Stiftungsrat und Direktion des Spitals Einsiedeln die Arbeit für eine neue und zukunftsorientierte Strategie mit hohem Engagement angepackt. «Unser oberstes Ziel war und ist es, das Spital Einsiedeln als medizinischer Grundversorger und grösster Arbeitgeber der Region zu erhalten – dies bei gleichbleibend hoher medizinischer Qualität», sagt Markus Hauenstein, Stiftungsratspräsident des Spitals Einsiedeln. «Die Zusammenarbeit mit der AMEOS Gruppe war während des gesamten Verhandlungsprozesses stets konstruktiv, zielorientiert und wohlwollend», sagt der Stiftungsratspräsident weiter. «Mit der AMEOS Gruppe konnten wir eine ideale Betreiberin mit umfassenden Kernkompetenzen für das Spital Einsiedeln verpflichten. Wir freuen uns über die erarbeitete Lösung.»

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