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In der Galaxie von Sucht, Sex und Wahnsinn

In der Galaxie von Sucht,  Sex und Wahnsinn In der Galaxie von Sucht,  Sex und Wahnsinn
In der Galaxie von Sucht, Sex und Wahnsinn Einsiedeln. Mitte der 60er-Jahre in einem Vorort von London: Reginald Dwight (Taron Egerton) ist ein ganz normaler Junge – ein bisschen kräftiger gebaut und ziemlich schüchtern. Nur wenn er am Klavier sitzt, kommt er so richtig aus sich heraus. Seine wahre Leidenschaft allerdings gilt dem Rock’n’Roll, den er aber erst nach seinem Umzug in die englische Hauptstadt ausleben kann. Gemeinsam mit Texter Bernie Taupin (Jamie Bell) mischt er die Londoner Szene schon bald auf, nur der richtige Name fehlt ihm noch. Mit seiner Umbenennung in Elton John beginnt für ihn schliesslich der Aufstieg zu einer der schillerndsten Figuren, die die britische Unterhaltungsbranche jemals hervorbrachte. Er fällt mit seinen aufwendigen Kostümen auf, in denen er einen Nummer-1-Hit nach dem anderen abliefert – bis er eines Tages feststellt, dass nach einem raketenhaften Aufstieg ein tiefer Fall droht. Er kann nicht auf ewig Rocketman bleiben … Was diesen Film von ähnlichen Werken abhebt ist die Tatsache, dass Johns zahllosen Hits (von «Your Song» über «Crocodile Rock» bis «I’m Still Standing») nicht bloss dann zum Einsatz kommen, wenn der Protagonist auf der Bühne oder im Studio steht. Fletcher inszeniert den Film als waschechtes Musical, das stets biografische Realität mit Broadway-Spektakel verbindet. Ist man bereit, sich auf diesen Ansatz einzulassen, funktioniert er bestens, auch weil Egerton in der Hauptrolle unerwartetes Talent nicht nur darstellerisch, sondern auch als Sänger an den Tag legt. Rocketman. Freitag bis Mittwoch, 7. bis 12. Juni, täglich um 20.15 Uhr, ausser Montag, 17.45 Uhr.

Einsiedeln. Mitte der 60er-Jahre in einem Vorort von London: Reginald Dwight (Taron Egerton) ist ein ganz normaler Junge – ein bisschen kräftiger gebaut und ziemlich schüchtern. Nur wenn er am Klavier sitzt, kommt er so richtig aus sich heraus. Seine wahre Leidenschaft allerdings gilt dem Rock’n’Roll, den er aber erst nach seinem Umzug in die englische Hauptstadt ausleben kann. Gemeinsam mit Texter Bernie Taupin (Jamie Bell) mischt er die Londoner Szene schon bald auf, nur der richtige Name fehlt ihm noch. Mit seiner Umbenennung in Elton John beginnt für ihn schliesslich der Aufstieg zu einer der schillerndsten Figuren, die die britische Unterhaltungsbranche jemals hervorbrachte. Er fällt mit seinen aufwendigen Kostümen auf, in denen er einen Nummer-1-Hit nach dem anderen abliefert – bis er eines Tages feststellt, dass nach einem raketenhaften Aufstieg ein tiefer Fall droht. Er kann nicht auf ewig Rocketman bleiben … Was diesen Film von ähnlichen Werken abhebt ist die Tatsache, dass Johns zahllosen Hits (von «Your Song» über «Crocodile Rock» bis «I’m Still Standing») nicht bloss dann zum Einsatz kommen, wenn der Protagonist auf der Bühne oder im Studio steht. Fletcher inszeniert den Film als waschechtes Musical, das stets biografische Realität mit Broadway-Spektakel verbindet. Ist man bereit, sich auf diesen Ansatz einzulassen, funktioniert er bestens, auch weil Egerton in der Hauptrolle unerwartetes Talent nicht nur darstellerisch, sondern auch als Sänger an den Tag legt.

Rocketman. Freitag bis Mittwoch, 7. bis 12. Juni, täglich um 20.15 Uhr, ausser Montag, 17.45 Uhr.

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