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Hauptwanderweg ausgebessert und reaktiviert

Hauptwanderweg ausgebessert und reaktiviert Hauptwanderweg ausgebessert und reaktiviert
Hauptwanderweg ausgebessert und reaktiviert «Äs lauft öppis!» – Neuigkeiten des Verkehrsvereins Unteriberg Der Sanierung von Wanderwegen widmete sich der Verkehrsverein Unteriberg in jüngerer Vergangenheit. Dabei kam auch der Zivilschutz zum Einsatz.

«Äs lauft öppis!» – Neuigkeiten des Verkehrsvereins Unteriberg

Der Sanierung von Wanderwegen widmete sich der Verkehrsverein Unteriberg in jüngerer Vergangenheit. Dabei kam auch der Zivilschutz zum Einsatz.

rd. Die Unwetter 2007 und 2016 haben in Unteriberg auch den Wanderwegen zugesetzt. Die Bäche wurden mit Hochwasserbauprojekten repariert, umgestaltet und ausgebessert. Rolf Dettling nahm mit Sepp Schatt, dem Präsidenten der Wuhr Minster, Rücksprache, ob der Hauptwanderweg wie früher, die gut 400 Meter auf dem Dammbachlauf links der Minster entlang vom Roten Steg bis Einmündung in die Riedstrasse, reaktiviert werden könne. Der festgedrückte Weg im Gras auf dem Damm zeigt, dass der Damm bereits jetzt als Wanderweg benutzt wird.

Nach dem positiven Entscheid des Wuhrrates konnte mit Maurus Köchli dem Verantwortlichen für Langsamverkehr im Amt für Wald und Naturgefahren von Einsiedeln das Projekt besprochen werden. Nach kurzer Zeit wurde das Budget für das Projekt bewilligt. Im weiteren wies der Hauptwanderweg, welcher der Minster entlangführt, auf der rechten Bachseite vor dem «Roten Steg» feine, sandige Teilstücke auf, welche bei Regen aufweichten und schlammige Passagen bildeten. Diese Teilstücke und der reaktivierte Hauptwanderweg wurden durch das Arbeiterteam des Verkehrsvereins Unteriberg, Walter Holdener und Gery Trütsch, mit Kies ausgebessert. Die Kosten für diese Arbeiten am Hauptwanderweg übernimmt der Kanton Schwyz. Zivilschutz im Ybrig im Einsatz

Am 16. Mai wurde eine Kaderinfo mit Gruppenleiter Severin Suter, geleitet durch Revierförster Andreas Fleischmann, mit den Vertretern aus der Region, Walter Holdener und Daniel Vettor vom Verkehrsverein Unteriberg, durchgeführt. Dabei wurden die Arbeiten für die folgenden Wochen vor Ort besprochen. Die Zivilschützer waren nicht zu beneiden, bei dem starken Regenwetter Anfang Woche.

Unter der Leitung von Walter Holdener wurde der Verbindungswanderweg vom Nidlaubach zur Höchgütschstrasse und weiter Richtung Adler verbessert. So wurden der stark nachwachsende Jungwuchs zurückgeschnitten, Tritte ersetzt und, so gut es bei dem nassen Wetter ging, mit Kies aufgefüllt.

Im Leetobel wurden Aufräumarbeiten im Wald erledigt. Dem Sturm fielen viele Bäume zum Opfer und wurden vor einiger Zeit ausgeflogen, nun galt es noch die Äste aus den Bächen zu beseitigen und den Wald in Ordnung zu bringen. Verschiedene Bäume fielen auch über den Verbindungswanderweg Gribsch–Schrot in Studen. Daniel Vettor nahm sich als Ortsleiter der Aufgabe an und baute mit den Zivilschützern eine neue Brücke und einen Weidedurchgang auf diesem Wegstück. Dank der guten Zusammenarbeit mit dem Zivilschutz March konnten verschiedene Arbeiten erledigt werden. Für die nächsten WK stehen verschiedene Arbeiten an. So erwartet Rolf Dettling auf den höhergelegenen Wanderwegen nach dem schneereichen Winter grössere Schäden, welche repariert werden müssen.

Ehrenamtliche Tätigkeiten

Mehrere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unterstützen das Werkteam bei ihren Aufgaben. So wird der Brunnen bei der Feuerstelle Fuchseggä regelmässig gereinigt, Feuerholz bereit gemacht und für Ordnung gesorgt. Wanderwege werden von Laub und Ästen befreit. Bänkli werden im Winter von Schnee befreit und Wanderwege mit Schneeschuhen festgetreten oder mit der Schneeschaufel freigelegt. Die Laternen auf dem Laternenweg wurden jeden Abend im Dezember kontrolliert, repariert und Batterien sowie Akkus gewechselt. Ganze Wanderwegstücke werden durch Gottis und Göttis selbständig mit viel Energie unterhalten und gepflegt. Firmen oder private Personen unterstützen den Verkehrsverein durch eine Mitgliedschaft, als Gönner oder stellen Material sowie Gerätschaften kostenlos zur Verfügung. All denen ein herzliches «Dankeschön » im Namen der Ybriger Bevölkerung.

Landschaft des Jahres 2019

Unter dem Motto «Natur Pur!» wurde dieses Wochenende die Moorlandschaft Ibergeregg von der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz zur «Landschaft des Jahres 2019» ausgezeichnet. Um dies entsprechend zu würdigen, liess Gemeindepräsident Edy Marty eine Blache herstellen, welche die Gäste zu dieser Ehrung mit «Willkommen im Ybrig» begrüsst. Der Verkehrsverein Unteriberg unterstützt dies und stellt die Tafel beim Zollhaus an der Schmalzgrubenstrasse für den Aushang dieser Blache für eine angemessene Zeit zur Verfügung.

«Äs lauft öppis!» Unter diesem Motto gehen dem Verkehrsverein Unteriberg die Arbeiten und Ideen nicht so schnell aus. So stehen in nächster Zeit folgende Projekte oder Arbeiten an. Regelmässig werden die Prospekte in den Infostellen Unteriberg und Studen ergänzt und ersetzt sowie der regionale Veranstaltungskalender der Ferien- und Sportregion Ybrig ausgetauscht. Unter der Leitung der Kulturkommission Unteriberg wird der Kulturweg Unteriberg erstellt. Bei der Feuerstelle Fuchseggä werden zwei Tischgarnituren wetterfest gemacht. Auf die Brücke im Gribschli in Richtung Alp Fläschen werden die Gitter montiert. Ein tiefes Loch auf der Guggern muss gesichert werden. Baumstrünke am Verbindungswanderweg auf die Guggern werden durch Holzkünstler gestaltet. Brennholz für die Feuerstellen bereit gemacht. Verschiedene Wanderwege ausgebessert und Bänkli repariert. Die Tourismus-Infostelle bei der Haltestelle in Dörfli in Studen überdacht und mit einem Veloständer erweitert. Wenn sich jemand angesprochen fühlt und auch gerne mal mithelfen möchte, der kann sich unverbindlich beim Präsidenten melden.

Weitere Informationen und Fotos auf der Website der Gemeinde Unteriberg unter der Rubrik Tourismus

Arbeiten durch den Zivilschutz am Wanderweg Adler. Foto: Marlène Holdener

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