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Geschnitztes Kunstwerk für den Etappensieger

Geschnitztes Kunstwerk für den Etappensieger Geschnitztes Kunstwerk für den Etappensieger
Geschnitztes Kunstwerk für den Etappensieger In knapp zwei Wochen kommt die 83. Tour de Suisse nach Einsiedeln In genau 13 Tagen wird die fünfte Tour-de-Suisse-Etappe von Münchenstein BL über 177 Kilometer ins Klosterdorf führen. Das hiesige OK ist bereit und freut sich auf ein radsportliches Grossereignis. Auch an Unterhaltung soll es am 19./20. Juni nicht fehlen. Bezirksammann Franz Pirker wird den handgefertigten Siegerpreis überreichen.

In knapp zwei Wochen kommt die 83. Tour de Suisse nach Einsiedeln

In genau 13 Tagen wird die fünfte Tour-de-Suisse-Etappe von Münchenstein BL über 177 Kilometer ins Klosterdorf führen. Das hiesige OK ist bereit und freut sich auf ein radsportliches Grossereignis. Auch an Unterhaltung soll es am 19./20. Juni nicht fehlen. Bezirksammann Franz Pirker wird den handgefertigten Siegerpreis überreichen.

w.b. An der Tour-de-Suisse-Medienkonferenz vom letzten Dienstag in Einsiedeln wurden von den Verantwortlichen letzte wichtige Informationen für den Grossanlass übermittelt. Dabei wurde klar, dass in diesem Jahr ein attraktives Fahrerfeld aus 21 Teams am Start sein wird. Bei der Ankunft am Mittwoch wie beim Start zur sechsten Etappe an Fronleichnam wird man die Fahrer ein Stück weit «hautnah» erleben können. Radsport live eben, wie es so schön heisst.

Eines ist sonnenklar: Das Erlebnis für Zuschauer und Aktive steht und fällt mit dem Wetter. Schon wenn die Rennfahrer – unter ihnen der letztjährige Tour-de-France-Sieger Geraint Thomas sowie Weltmeister Peter Sagan oder Jungprofi Pierre Latour – das erste Mal über die Ziellinie fahren, wird hoffentlich eine grosse Zuschauerkulisse mit Anfeuerungsrufen aufwarten.

Nicht so einfach …

Nach einer Sihlsee-Umrundung wird dann bestimmt schon auf der Hauptstrasse zum Zielspurt angesetzt. Die Etappe nach Einsiedeln sieht auf dem Papier «eher einfach » aus, ist sie aber nicht unbedingt. U23-Weltmeister Marc Hirschi relativiert: «Den Aufstieg zum Sattel bis Schnabelsberg würde ich gerne überleben, dann ist alles möglich.» So richtig zur Sache geht es dann zwei Tage später von Unterterzen via Disentis über den Lukmanier und über Biasca und die Tremola zum Gotthard-Hospiz. Dass die Tour bis zum letzten Tag spannend bleibt, ist dem Umstand zuzuschreiben, dass am letzten Tag auf der Dreipässefahrt über Furka, Susten, Grimsel bezüglich Gesamtklassement alles auch noch so Verrückte möglich ist. Der Thurgauer Claudio Imhof vom Swiss-Cycling-Team meint zur Königsetappe: «Der Grimsel wird mit seiner Länge ein ganz harter Brocken! » 15’000 Höhenmeter warten übrigens auf die rund 150 harten Burschen … Schon vor der Ankunft der Profirennfahrer wird in Einsiedeln einiges los sein. Man denke an die Durchfahrt der Werbekolonne! Aber auch im TdS-Village mit Bike-Expo und Kids Race wird Action geboten. Und wenn die Schülerinnen und Schüler in acht Blöcken zu ihrem Rennen auf den letzten 500 Metern der Originalstrecke starten und dabei von der Speaker-Legende Henri Gammenthaler zusätzlich motiviert werden, ist endgültig Tour-de-Suisse-Stimmung angesagt. Von Olivera Kälins Klosterplatz-Aktion «Steinsiedeln» wird auch alt Bundesrat Dölf Ogi zu einer Blitzvisite vorbeikommen. Wenn alle Rennfahrer im Ziel sind, darf Bezirksammann Franz Pirker anlässlich der Siegerehrung den von Holzschnitzer Paul Widmer aus dem sanktgallischen Üetliburg bei Gommiswald hergestellten Preis für den Tagesbesten überreichen. Anschliessend – hoffentlich bei schönem Wetter – soll vor dem Alten Schulhaus ein Volksfest für Jung und Alt mit Live-Bands steigen. Der heutigen Grossauflage liegt die «Tour-de-Suisse-Spezialausgabe» bei, welcher alles Wichtige zum Einsiedler Grossevent entnommen werden kann. Man denke auch schon daran, dass vor allem am Mittwochnachmittag der Verkehr in und um Einsiedeln stärkste Einschränkungen erfährt. Am besten sitzt man – und tuts den Radprofis gleich – aufs Velo.

OK-Präsident Alois Oberholzer (links) und Bezirksammann Franz Pirker mit dem geschnitzten Preis für den Tagessieger. Foto: Werner Bösch

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