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Etzelwerk-Verhandlungen: Später, aber nicht zu spät

Etzelwerk-Verhandlungen: Später, aber nicht zu spät Etzelwerk-Verhandlungen: Später, aber nicht zu spät
Vi. Die Verhandlungen zur Neukonzessionierung des Etzelwerks verzögern sich. Dennoch erwartet Regierungsrat René Bünter, dass die neue Konzession rechtzeitig vergeben werden kann.

Auch zu Beginn des sechsten Verhandlungsjahres lässt ein neuer Etzelwerk-Vertrag noch immer auf sich warten. Das erklärte Ziel, die Verhandlungen im Jahr 2018 abschliessen zu können, wurde verfehlt. «Einen konkreten Termin für den Verhandlungsabschluss gibt es derzeit nicht», erklärt Regierungsrat René Bünter gegenüber unserer Zeitung.
Der oberste Schwyzer Verhandlungsleiter begründet die Verzögerungen mit einer «schweizweit einzigartigen Komplexität der Materie». Damit meint der Umweltdirektor nicht nur den Verhandlungsgegenstand Sihlseenutzung, sondern auch die Verhandlungspartner: Es sind nicht weniger als sechs Parteien direkt involviert.
2021 ist noch immer möglich
Obwohl der Zeitplan bereits wiederholt überschritten worden ist, sieht Bünter das Hauptziel derzeit nicht gefährdet: Die Vergabe der Konzession Ende des Jahres 2021. Bedingung dafür ist die vorgängige Zustimmung der fünf Konzessionsgeber, der Kantone Schwyz, Zug und Zürich sowie der Bezirke Einsiedeln und Höfe. Eine Volksabstimmung in den beiden genannten Bezirken ist Ende des nächsten Jahres vorgesehen.
Fünfjährige Übergangsphase
Die alte Konzession lief im Jahr 2017 ab; die Übergangskonzession ist bis Ende 2022 gültig. Begonnen haben die Gespräche zwischen den Konzessionsgebern und der bisherigen Konzessionsnehmerin SBB im Jahr 2013

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