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Das Interesse am Fliegen geweckt

Das Interesse am Fliegen geweckt Das Interesse am Fliegen geweckt

Zum dritten Mal wurde auf den Einsiedler Schanzen die Nordic Week durchgeführt. Rund 250 Kinder liessen sich in die Grundlagen des Skispringens einführen.

Während dem Tag konnten sich Schulkassen von der dritten bis zur sechsten Klasse das Skispringen während 90 Minuten zeigen lassen. Am Abend wurde dieselbe Lektion den Skiclubs aus nah und fern angeboten.

So, da standen sie nun. Die Schüler verschiedener Klassen durften nach dem Erklimmen des Hügels bei der kleinsten Schanze Skisprungluft schnuppern. Der Präsident des Vereins für Sportveranstaltungen VSV, Gary Furrer, liess es sich nicht nehmen, die Kinder persönlich zu begrüssen. Und schon ging der sportliche Teil los. Fabian Raimund machte mit den Kindern einige Übungen, um die Muskeln aufzuwärmen. Zum Abschluss der Aufwärmübungen galt es die typische Anfahrtsposition einzunehmen und diese zu halten.

Der nächste Programmpunkt war die kleine Materialschlacht. Aus dem Anhänger des Simon-Ammann-Jump-Parcours rüsteten sich die angehenden Skispringer mit Schuhen und Skiern aus. Schnell die Schuhe angezogen und die Skier umgeschnallt. Für die kleinen Finger war es oft etwas schwierig, den Plastik des Bindungsstabs in die Schuhe einzuklicken.

Trockenübungen So ausgerüstet wurden die Bewegungsabläufe im Auslauf trocken geübt. Solange die Kinder sich auf den Matten der Schanze befinden, fährt der Ski gut. Sobald aber die Wiese be fahren wird, bremsen die Skier stark ab. Hierfür wurde das nach hinten runter Sitzen geübt. Nachdem dies gut klappte, ging es rauf auf die kleine Schanze mit der Hillsize 28. Der erste Startpunkt war gleich nach dem Schanzentisch. Die Kinder sollten ein Gefühl für das Fahren mit den breiten Skiern erhalten. Auf den Matten aufgestellt und mit etwas Hilfe in Schwung gebracht ging es den Auslauf hinunter.

Mit der Zeit wurden die Fahrten aber immer schneller. Trotz der Erklärung, beim Erreichen der Wiese sich nach hinten zu setzen, ging das irgendwie immer wieder vergessen. So konnten einige Stürze beobachtet werden. Jene Kinder, die den Dreh raus hatten, wollten nicht mehr aufhören, den Hang hinunterzufahren. Einige nahmen dann ihren Mut zusammen und nutzten die Chance, die kleine Schanze zu befahren und Sprünge zu machen. Dank der mittleren Luke musste nicht der gesamte Anlauf genutzt werden. Andere Kinder hatten aber nach ein bis zwei Mal runterfahren bereits genug und widmeten sich lieber dem Pumptrack, welcher sich gleich neben der Schanze befindet.

Auch Skiclubs waren dabei Die verschiedenen Skiclubs, welche am Abend das Angebot nutzten, waren mutiger unterwegs. Nach ein bis zwei Mal runterfahren ging es schon auf die Schanze. Und schnell war dann auch klar, dass die ganze Schanze befahren werden soll. Nur das mit dem Abspringen wollte nicht so recht klappen. Im Allgemeinen gilt aber festzuhalten: Alle hatten ihren Spass und genossen die spezielle Sportlektion rund ums Fliegen sichtlich. Gary Furrer zeigte sich äusserst zufrieden und denkt laut nach, im nächsten Jahr das Angebot zu erweitern. «Gerne integriere ich den Pumptrack in das Angebot. Aber auch das Fahren mit Rollskiern ist für die Kinder sicherlich interessant », erwähnte er gegenüber dem Einsiedler Anzeiger.

Foto: René Hensler

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