Veröffentlicht am

Die Anerkennungs- und Förderpreise

Die Anerkennungs- und Förderpreise Die Anerkennungs- und Förderpreise

des Kantons Schwyz werden in diesem Jahr in Einsiedeln überreicht, selbst wenn keiner der Geehrten aus Einsiedeln stammt. Der Festakt findet am kommenden Dienstag, 28. September, im Mauz Music-Club statt. Den Anerkennungspreis erhält

Als Laudatoren werden zu hören sein Dave Feusi (für Claudio Strüby) und Peter Reuteler (für Sara Jäger) sowie Edwin Beeler für Thomas Horat. Die Preise übergibt Regierungsrat Michael Stähli. Musikalisch umrahmt wird die Feier durch Cinzia Catania und Pirmin Huber.

Kürzlich kam Lilian Schönbächler zu einem ganz besonderen Einsatz: Die Immobilienmaklerin aus Einsiedeln referierte an einem Event der Schwyzer KMU-Frauen in Goldau darüber, wie Ziele erreicht und Vorhaben erfolgreich umgesetzt werden

Politiker haben durchaus Humor. Das haben die beiden Bezirksräte Patrick Notter und Bezirksammann Franz Pirker am Montagabend beim 6. Einsiedler Unternehmer- Apéro im Kultur- und Kongresszentrum Zwei Raben unterhaltsam unter Beweis gestellt. Patrick Notter lud zu Beginn der gut besuchten Veranstaltung Moderator Benno Kälin zu einem Spontan-Interview ein. Dabei bewies der Einsiedler Volkswirtschaftschef journalistisches Talent. «Würdest Du denn wieder so über den Sühudi-Umzug berichten?» Fragte es und hatte die Lacher sofort auf seiner Seite. Benno Kälin, Telezüri- Urgestein, der den Unternehmerapéro sehr souverän moderierte – musste in seiner Antwort auf Notters Frage aber erstmal zwei, drei verbale Kurven drehen, bis er dann seinerseits eine überzeugende Antwort geben konnte. Auch der «Bezirksamme » , wie Franz Pirker selbst gerne sein Amt leicht ironisch und volksnah ausspricht, hatte die Lacher schnell auf seiner Seite – ist er doch stets ein Conferencier mit komödiantischer Begabung.

Andererseits sprach er in seinem Schlusswort zum Unternehmer- Apéro auch ernste Dinge an. Zum Beispiel merkte er an, dass keine einzige Frau als Unternehmerin auf dem Podium vertreten war. Und er wünschte sich und Einsiedeln für die Zukunft, «dass wir alle möglichst bald wieder normal und respektvoll miteinander umgehen können und ein normales Leben führen können».

Eine Fülle an kunterbunten Informationen bietet der «Waldstatt Turner» , das Organ der Turnvereine des STV Einsiedeln. Besonders aufschlussreich ist das Interview mit Vereinsmitglied Ursula Cant. Die 79-Jährige hat über Schottland wieder zurück in die Schweiz gefunden, wo sie letztlich in Einsiedeln landete – und in der Frauenriege. Dieses bewegte Leben hat Angi Roos in einem spannend zu lesenden Interview zusammengefasst. Der «Waldstatt Turner» schaut aber nicht nur zurück, sondern auch voraus. Zum Beispiel mit der Saison 2021/2022 auf der Stockhütte. Traditionell beginnt die Bewirtungsphase mit dem Stockholzen. Am Wochenende des 9. und 10. Oktobers geht es los. Danach sorgen die Turner für einen durchgehenden Sonntagsbetrieb bis Ostern, ehe mit dem Ausräumen am 23. April eine weitere Saison auf der Stockhütte zu Ende geht.

Ein Klassentreffen war die traditionelle Herbst-Pressekonferenz des Finanzdepartementes von gestern Donnerstag (siehe Berichte in der heutigen Ausgabe). Lediglich die drei Redaktionen von March Anzeiger und Höfner Volksblatt, Bote der Urschweiz sowie Einsiedler Anzeiger waren vertreten. Man kannte sich. Das zeigte sich auch in der abschliessenden Fragerunde. Als diese schon etwas fortgeschritten war, plädierte Finanzdirektor Kaspar Michel für ein baldiges Ende: «Du hast nur noch drei Minuten auf deiner Parkuhr», sagte er zu Stefan Grüter, dem Chefredaktor March Anzeiger und Höfner Volksblatt … Im Rätsel des Einsiedler Anzeigers vom vergangenen Dienstag wurde gefragt, wie viel Stück Grossvieh an den beiden Viehschauen Unteriberg und Rothenthurm insgesamt aufgefahren worden waren. Die richtige Antwort lautet 838. Gewonnen hat Agnes Grab aus Rothenthurm. Herzlichen Glückwunsch.

Der Stationenweg hinter dem Klosterweg ist sicherlich einer der interessantesten und erholsamsten Spazierwege in Einsiedeln. Nicht nur , dass man auf dieser «Diretissima» Richtung Friherrenberg immer wieder auf illustre Personen aus aller Welt stösst, mit denen man unterhaltsame Gespräche führen kann. Der Weg an sich hat es in sich. Da ist zum einen der botanische Lehrpfad entlang des Johannisbächli, der einem interessante Vertreter der Flora näherbringt. Stichwort: Weymouthskiefer. Zum anderen strahlt der Stationenweg einen ambitionierten sportiven Charme aus: Wer vom Kloster Richtung «isiges Bänkli» und dann übers St-Benedikt-Denkmal wieder zurück ins Klosterdorf spaziert, hat nicht nur aufgrund der kühnen Steigung im oberen Teil ein kleines Fitnessprogramm absolviert. Leider ist der obere Teil des Stationenwegs im Augenblick für Fussgänger gesperrt. Grund: «Dem Johannisbächli entlang, parallel zur Holzbeige, müssen Unterhaltsarbeiten gemacht werden, deshalb wurde aus Sicherheitsgründen eine Sperrung verhängt, wie Pater Lorenz auf Anfrage mitteilt.

Foto: Wolfgang Holz

Share
LATEST NEWS