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Rekorde purzelten

Rund um das Seebad Seewen wurden am 25. Schwyzer Triathlon bei herrlichen Bedingungen grossartige Leistungen vollbracht.

THOMAS BUCHELI

Rund 270 Triathletinnen und -athleten am 25. Schwyzer Triathlon: Dies bedeutete aufgrund der Pandemiesituation und nach einem Jahr ohne Durchführung eine erfreuliche Teilnehmerzahl.

«Wir konnten auf sensationelle Bedingungen zählen. Und alle freuten sich auf die familiäre Durchführung», wusste der OK-Präsident Philipp Fässler (33) aus Seewen, welchem rund neunzig Helfer zur Verfügung standen und welcher aus beruflichen Gründen zum letzten Mal als OKP amtete.

Es gab zwei Rekorde zu bestaunen. In der Kategorie Fun wurde der Streckenrekord gebrochen. Der junge Brunner Manuel Arnold (17) unterbot seine alte Bestmarke massiv, welche er vor zwei Jahren schwimmend, radelnd und laufend aufstellte: «Nach meiner Magendarmgrippe von Anfang Woche wusste ich nicht, ob ich überhaupt dabei sein kann.» Der Wettkampf sei ihm gut gelaufen, und er freue sich, dass er seinen Rekord verbessern konnte.

Erster Sieg an siebter Teilnahme «Im Schwimmen herrschte rund um mich herum ein grosser Kampf, der Radabschnitt war okay, und im Laufen ging es ums nackte Überleben», beschrieb die Fun-Siegerin Gisela Reichmuth (47), welche bei ihrer siebten Teilnahme zum ersten Mal gewann und den Event in Seewen super organisiert fand, ihren Fun-Triumph. Reichmuth gewann knapp vor den Brunner Zwillingsschwestern Lea und Anna Inderbitzin. Im Sprint-Triathlon über die doppelte Distanz mit 400 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen glänzte zum zweiten Mal die Urnerin Sara Baumann (28) mit der weiblichen Topzeit: «Das Schwimmen lief super, im Radfahren konnte ich mich erst in der zweiten Gelegenheit einer Männergruppe anhängen, und das Laufen war zufriedenstellend. » Sie komme gerne nach Seewen, denn es herrsche eine coole Stimmung, ergänzte Baumann, welche im September an der Aqua-Bike-WM (Schwimmen und Radfahren) in Holland teilnehmen möchte.

Als Sprintsieger des Schwyzer Triathlons, welcher vom Veloclub Ibach organisiert wurde, konnte sich ebenfalls ein Gewinner einer vergangenen Austragung wiederum als Sieger auszeichnen lassen. Fabian Dutli (31) aus Geroldswil kam mit einem Rückstand aus dem Lauerzersee heraus, doch konnte der Zürcher den Rückstand auf dem Rad schnell gutmachen. Und mehr noch: «In der Steigung zur ‹Waage› hinauf griff ich an und baute meine Führung in der Abfahrt kontinuierlich aus.» Auf der Laufstrecke, welche er allein bestritten habe, hätte er das Tempo gut hochhalten können. «Da ich von einer harten Trainingswoche komme, bin ich mit der Zeit und meiner Leistung sehr zufrieden», so Fabian Dutli, welcher nun in zwei internationalen Halb-Ironmans die Top Ten anstrebt.

Zwei Juniorinnen aus der Region Einsiedeln klassierten sich ebenfalls: Sarina Wiget aus Unteriberg auf der kürzeren Fundistanz sowie Alina Zurbriggen aus Willerzell auf der «längeren Sprint Distanz».

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