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Wenn das Herz aus dem Takt gerät

Wenn das Herz aus dem Takt gerät Wenn das Herz aus dem Takt gerät

PUBLIREPORTAGE – NEUES AUS DEM SPITAL

Im April hat der Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, Dr. med. Hans-Ulrich Kain, die Funktion des Chefarztes und Leiters der Klinik für Innere Medizin am AMEOS Spital Einsiedeln angetreten. Durch seine Qualifikationen als Kardiologe hat sich das medizinische Spektrum der Klinik nochmals erweitert. Neu ist in Einsiedeln beispielsweise die Implantation von Herzschrittmachern möglich – in enger Zusammenarbeit mit der Chirurgie.

Hans-Ulrich Kain, ein Blick auf Ihre Vita zeigt: Sie haben sich der Inneren Medizin verschrieben. Wie kam es zu dieser beruflichen Entwicklung? Als junger Student wollte ich einst Chirurg werden. Während des praktischen Jahres im Studium kam ich dann auf die Innere Medizin. Schnell war für mich klar: Hier will ich bleiben. Bis heute hat mich die Innere Medizin nicht mehr losgelassen. Grundsätzlich kann ich sagen: Die Kombination naturwissenschaftlichen Arbeitens mit vernetzenden medizinischen Aspekten und dem täglichen Umgang mit Menschen, also meinen Patienten, ist für mich sehr reizvoll. Als junger Mensch den Schritt in die Medizin zu machen, war also genau der richtige für mich. Sie stapeln ein wenig tief. Nebst Ihrem Dasein als Internist sind sie ein renommierter und erfahrener Kardiologe, der auf eine jahrzehntelange Karriere zurückblicken kann. Eine kompetente und leistungsfähige Klinik für Allgemeine Innere Medizin als unverzichtbarer Eckpfeiler der Grund- und Notfallversorgung für die weitere Region Einsiedeln ist mir als Chefarzt ungemein wichtig. Es ist mir ein persönliches Anliegen, dass sich die Patienten bei uns fachlich und menschlich gut aufgehoben fühlen. Und Sie haben natürlich recht, auch wenn es ein wenig plakativ klingt: Mein Herz schlägt für das Herz. Diese kardiologischen Dienstleistungen nun hier in Einsiedeln anzubieten, freut mich sehr. Sie weisen einen hohen Spezialisierungsgrad in der Herz-Kreislauf- und Gefässmedizin auf. Früher gab es am AMEOS Spital Einsiedeln so gut wie keine kardiologischen Untersuchungen. Was wird am Spital nun alles angeboten und sind auch Implantationen von Herzschrittmachern möglich? Am AMEOS Spital Einsiedeln können wir die wesentlichen Ursachen von Herzerkrankungen abklären. Unser Behandlungsangebot beinhaltet somit auch den Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie beispielsweise die Diagnostik von Durchblutungsstörungen des Herzens und des Hirns. Im Bedarfsfall führen wir erweiterte Untersuchungen mittels CT, Kernspintomographie oder Herzkatheter-Untersuchungen bei Kooperationspartnern durch. Und ja, am AMEOS Spital Einsiedeln sind nun auch Implantationen von Herzschrittmachern möglich. Diese führen wir in der Kardiologie in enger Zusammenarbeit mit unseren erfahrenen Ärzten der Klinik für Chirurgie durch. Um beim Thema Herzschrittmacher zu bleiben: Sie waren im Laufe der Jahre an weit über 1000 solcher Eingriffe beteiligt. Sie können dem interessierten Laien sicherlich erklären, wann ein Herzschrittmacher notwendig wird und welches die vorangehenden Symptome sind? Ein Herzschrittmacher kann bei bestimmten Herzrhythmusstörungen helfen. Grundsätzlich kommt ein Herzschrittmacher bei Personen zum Einsatz, die Aufgrund einer Herzerkrankung einen zu langsamen Herzschlag haben. Teilweise schlägt das Herz sekundenweise gar nicht. Betroffene bekommen Schwindelzustände, Luftnot oder spüren grundsätzlich eine verminderte Belastbarkeit. Eine solche Herzschwäche kann bis zur Bewusstlosigkeit führen. Solche Symptome gehören in die Hände eines erfahrenen Arztes. Der Kardiologe wird nach dem entsprechenden Befund gemeinsam mit dem Patienten und dem Hausarzt das weitere Vorgehen bezüglich Implantation eines Herzschrittmachers besprechen. Wichtig scheint mir, an dieser Stelle noch zu erwähnen: Ein Herzschrittmacher kann nichts gegen einen zu schnellen Herzschlag machen. Der Eingriff scheint für die Betroffenen risikoarm. Wie gehen Sie bei einer Implantation vor und wie unterstützt der Herzschrittmacher eine Person im Alltag? Der Eingriff ist tatsächlich risikoarm. Moderne Herzschrittmacher sind heutzutage sehr klein und leicht. Unter örtlicher Betäubung werden zuerst eine oder zwei Sonden unter Röntgenkontrolle mit dem Herzmuskel verbunden. Danach wird der Schrittmacher mittels eines kleinen Schnitts unterhalb des Schlüsselbeins unter die Haut implantiert. Im Alltag des Patienten gibt das Gerät dann bei einem langsam schlagenden oder aussetzenden Herzen wenn immer nötig einen elektrischen Impuls ab, der den Herzmuskel zum normalen Schlagen anregt. Die gute Nachricht ist: Menschen mit einem Herzschrittmacher können ihrem Alltag, Beruf und sportlichen Freizeitaktivitäten wieder unbeschwert und ohne Einschränkungen nachgehen. Weitere Informationen unter ameos.ch/einsiedeln. Bei Fragen zum Thema wenden Sie sich bitte direkt an unseren Experten unter [email protected] Chefarzt Hans- Ulrich Kain kann auf eine lange Karriere als Kardiologe zurückblicken.

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