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Frühlingsmarkt handelte … Der Geschäftsbericht 2020 der Oberallmeindkorporation Schwyz

Frühlingsmarkt handelte … Der Geschäftsbericht 2020 der Oberallmeindkorporation  Schwyz Frühlingsmarkt handelte … Der Geschäftsbericht 2020 der Oberallmeindkorporation  Schwyz

Wenn Sie den Namen des gestrigen Marktes auf dem Klosterplatz erraten müssten, würden Sie wohl auf den Martinimarkt tippen. Tatsächlich zeigte sich das Wetter am 7. Juni von einer garstigen Seite: Es war nasskalt und neblig. So wie im November. Da die Hoffnung doch zuletzt stirbt, sei erwähnt, dass es sich um den

kommt in gewohnter Weise sehr informativ daher. Auf den 44 Seiten werden die Leser und Leserinnen nicht nur über den Geschäftsgang ins Bild gesetzt, sondern auch über die vielen Arbeiten, welche im Jahresverlauf auf dem weitläufigen Gebiet der OAK anfallen. So ist zu erfahren, dass das Alpgebäude

weiter modernisiert wurde: Nach den bereits vorgenommenen Verbesserungen im Wohnraum wurde nun die Fassade saniert. Der zuständige Schäfer Saro Keinath hat die Arbeit mit seinen treuen Helfern ausgeführt. Das Gebäude dient während der Früh- und Herbstatzungszeit dem Schäfer als Unterkunft.

Auch das Verbandsorgan

«Schwyzer Gewerbe» des Kantonal- Schwyzerischen Gewerbeverbandes greift die Abstimmungsvorlage zum CO2-Gesetz auf. In seiner aktuellen Ausgabe lässt es einen Befürworter und einen Gegner zu Wort kommen. Für Braumeister und Mitte-Nationalrat Alois Gmür garantiert das revidierte Gesetz nichts weniger als «Wohlstand, Investitionen und Arbeitsplätze». Für Samuel Lütolf, Unternehmer aus Küssnacht und SVP-Kantonsrat, ist die Vorlage hingegen Ausdruck einer «sozialistischen, teuren Klimapolitik, die gut tönt, aber nichts bringt».

Haben Sie gewusst, dass es einen Verein Schweizer Bischofskonferenz gibt? Und dass dieser Verein seinen Sitz im Kloster Einsiedeln hat? Auskunft gibt das aktuelle Amtsblatt. So bezweckt der Verein SBK die zivilrechtliche, finanzielle und administrative Verwaltung all jener Aufgaben, welche der Bischofskonferenz durch das kanonische Recht übertragen sind, weiter die Evaluierung und Förderung pastoraler Aufgaben von gesamtschweizerischem Interesse, die interne Konsultation, die notwendige Koordination dieser Aufgaben, die gemeinsame Verabschiedung von Entscheiden sowie die Pflege der Beziehungen zu anderen Bischofskonferenzen. Seine Mittel bezieht der Verein unter anderem durch öffentliche und kirchliche Subventionen, durch Spenden und Schenkungen. Als Präsident eingetragen ist Bischof Felix Gmür. Weitere Mitglieder sind Markus Büchel, Alain de Raemy

und Erwin Tanner.

«Der doppelte Matthias und seine Töchter» ist Meinrad Lienerts bekanntester Roman. Das 1929 erschienene Buch ist vor Kurzem im Chronos-Verlag als edierte Neuauflage erschienen. 1941 wurde der Roman in der Gegend von Einsiedeln und oberhalb Oberiberg auf der «Guggern » verfilmt. Regie führte niemand geringerer als Sigfrit Steiner.

Für die Dialogregie nutzte man das Wissen des Einsiedler Autors Otto Hellmuth Lienert; die Hauptrolle spielte Emil Gyr, der mehrfache Hauptrollenträger am Einsiedler Welttheater. – Man beachte die Buchbesprechung in der heutigen Ausgabe. Innerhalb der schweizerischen Kunstdenkmälerforschung nimmt der Kanton Schwyz dank Linus Birchler eine Pionierrolle ein. So waren die beiden ersten Bücher der Gesamtreihe «Kunstdenkmäler der Schweiz»

dem Kanton Schwyz gewidmet: 1927 publizierte der Einsiedler Birchler den Band über die Bezirke Einsiedeln, Höfe und March; 1930 folgte jener über die Bezirke Gersau, Küssnacht und Schwyz. Bis zum heutigen Tag sind 141 Bände erschienen. Ein weiterer Band wird im November dieses Jahres erscheinen: Er handelt vom Kulturerbe in den östlichen Gemeinden des Bezirks Schwyz, namentlich Morschach, Riemenstalden, Muotathal, Illgau, Oberiberg, Unteriberg und Alpthal. Autor ist Michael Tomaschett.

In der «Ecke der Eltern» des Salve- Magazin schreibt der Rektor der Stiftsschule Einsiedeln, dass er nach langer Zeit endlich wieder einmal im Landesmuseum in Zürich war. Dort wurde er auf ein Bildplakat aus dem Jahr 1868 aufmerksam. Dies zeigte den «Stammbaum der schweizerischen Eidgenossenschaft» . Im lichten Blau des Himmels werden damals wegweisende Schweizer Institutionen aufgezählt, zum Beispiel «Schweiz. Renten Anstalt» (heute Swiss Life) oder die Pestalozzi- Stiftung, Universitäten Basel, Bern, Zürich und unmittelbar darunter «Klosterschulen Engelberg und Einsiedeln» . Die beiden benediktinischen Klosterschulen werden auf diesem Plakat als bedeutende Bildungsträger im jungen Schweizer Bundesstaat namentlich erwähnt.

Der Bezirk Einsiedeln zählt im Mai 93 Arbeitslose: Das sind vier weniger im Vergleich zum Vormonat. Auch in Rothenthurm sinkt die Arbeitslosigkeit: Während es in dieser Gemeinde im April 13 Arbeitslose gegeben hat, waren es im Mai noch 7. In Alpthal gibt es gar keine Arbeitslosigkeit mehr (die Gemeinde zählte im April einen einzigen Arbeitslosen). In Oberiberg gibt es keine Veränderung: Wie im April sind im Mai in dieser Gemeinde vier Personen ohne Arbeit. Vollends gegen den allgemeinen Trend sind die Verhältnisse in Unteriberg: In dieser Gemeinde steigt die Arbeitslosigkeit gar. Während es im April in Unteriberg 15 Arbeitslose hatte, sind in dieser Gemeinde im Mai 18 Personen ohne Arbeit.

Am kommenden Samstag findet der Tag des Jakobswegs statt. Wer am 12. Juni von Rapperswil via St. Meinrad nach Einsiedeln wandern will, kann sich bis am Donnerstag, 10. Juni, bei Edgar Holdener (055/414’10’03, 079/360’85’30, [email protected] bluewin.ch) anmelden. Wer am 12. Juni von Einsiedeln via Alpthal und Haggenegg nach Schwyz/Brunnen wandern will, kann sich bis am 10. Juni bei Rolf Frey (041/440’12’10, rolf. [email protected]) anmelden.

Auch wenn man die Tiere nicht gesehen hat, wusste man am Samstag, worum es sich handelt: Um einen Alpaufzug. Unüberhörbar war das charakteristische Gebimmel der vielen Kuhglocken. Das kühle und feuchte Wetter mag den einen oder anderen Spaziergänger und Freizeitsportler genervt haben, die Vierbeiner haben es für ihren langen Weg mit Bestimmtheit genossen. Hier passieren Mensch und Tier gerade das Sihlseeviadukt.

Foto: Marianne von Senger

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