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Feusisberg schliesst deutlich besser ab

IN KÜRZE

Feusisberg. Mit einem Aufwandüberschuss von gut zwei Millionen Franken schliesst die Rechnung der Gemeinde Feusisberg um satte 5,9 Millionen Franken besser ab als veranschlagt. Dieses – im Vergleich zum budgetierten Aufwandüberschuss von rund 7,9 Millionen Franken – erfreuliche Ergebnis lässt sich auf das Zusammenspiel verschiedener Faktoren zurückführen.

Keine Steuererhöhung

Die Mehreinnahmen von rund 3,1 Millionen Franken sind vor allem den Steuern zuzuschreiben. Auf der Aufwandseite wurden beim Personal- und Sachaufwand sowie bei den Abschreibungen insgesamt 2,7 Millionen Franken weniger ausgegeben als budgetiert. Durch das bessere Rechnungsergebnis 2020 wird das Eigenkapital von aktuell 30 Millionen Franken nicht so rasch abgebaut wie angenommen. Dies hat zur Folge, dass der aktuelle Steuerfuss mittelfristig beibehalten werden dürfte, sofern Covid-19 einen nicht allzu grossen negativen Einfluss auf die Steuererträge der nächsten Jahre haben wird.

Zentralschweiz. Die sechs Kantone der Zentralschweiz schreiben wiederum gemeinsam einen Literaturwettbewerb aus. Für Werkbeiträge stehen insgesamt 50’000 Franken zur Verfügung. Zusätzlich werden die Preisträger in Zusammenarbeit mit dem lit.z, dem Literaturhaus der Zentralschweiz in Stans, zu einer Lesetournee durch die Zentralschweiz eingeladen.

Die für die Durchführung des Wettbewerbs zuständige Konferenz der kantonalen Kulturbeauftragten hat eine Fachjury mit fünf Mitgliedern gewählt: Judith Kaufmann (Verlegerin, Luzern), Daniela Koch (Verlegerin, Zürich), Hanspeter Müller-Drossaart (Autor, Schauspieler, Dietikon), Esther Schneider (Leiterin Literaturredaktion SRF, Baden), Martin R. Dean (Autor, Basel). Mit beratender Stimme vertritt Franz-Xaver Risi (Kulturbeauftragter Schwyz) die Organisatoren in der Jury.

Schweiz/Kanton. Der europäische Aal (Anguilla anguilla) gilt als vom Aussterben bedroht. Seit dem 1. Januar 2021 ist er durch das Bundesamt für Umwelt (BAFU) in der ganzen Schweiz unter Schutz gestellt und darf nicht mehr gefangen werden.

Da der Aal im Laufe seines Lebens vielen, auch menschgemachten Gefahren ausgesetzt ist, sind seine Bestände drastisch zurückgegangen. Er wird heute weltweit als vom Aussterben bedroht eingestuft. Dies auch in der Schweiz. Der Bund hat diesen Schutzstatus in der Verordnung zum Bundesgesetz über die Fischerei (VBGF) auf den 1. Januar 2021 übernommen. Der Aal darf seither in der Schweiz nicht mehr gefangen werden. Sollte er einem Fischer trotzdem an die Angel gehen, muss er ihn möglichst schonend von dieser lösen und ins Gewässer zurücksetzen.

Wenige Aale gefangen

Im Kanton Schwyz wurden vor allem in den Seen, hauptsächlich im Lauerzersee, Aale gefangen. Wurden Ende der 80er-, Anfang der 90er-Jahre noch weit über hundert Aale in der Fangstatistik erfasst, wurden mit Ausnahme von 2011 (91) nie mehr über 50 erreicht. Tiefstwerte wurden in den Jahren 2016 (1), 2018 (1) und 2019 (3) verzeichnet.

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