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Härtefall-Zahlungen – erste Gelder sind geflossen

Aufatmen bei betroffenen Unternehmen mitten in der Corona-Pandemie: In diesen Tagen sollen die ersten sechzig Zahlungen ausgerichtet sein.

PETRA IMSAND

Die ersten Unternehmen, welche wegen der Corona-Pandemie Anspruch auf Unterstützung aus dem Härtefallprogramm haben, haben ihr Geld bereits erhalten. Der Maximalbetrag je Unternehmen liegt bei 500’000 Franken. Die Beiträge müssen nicht zurückgezahlt werden.

Aktuell geht man beim Kanton von bis zu 1300 Anträgen aus. Rund 400 Anträge sind bislang eingegangen. Gemäss Staatskanzlei sind in diesen Tagen die ersten 60 Zahlungen ausgerichtet worden. Damit werde das Ziel, die Zahlungen innerhalb von rund zwei Wochen nach Vorliegen des vollständigen und korrekt eingereichten Antrags auszulösen, bislang eingehalten.

Tatsächliche Fixkosten sind massgebend Betroffene Unternehmen sollen einen möglichst angemessenen Unterstützungsbeitrag erhalten. Sie richten sich nach den tatsächlichen Fixkosten der Unternehmen. Es sind namentlich Fixkosten wie beispielsweise Mieten, Versicherungsprämien oder Bewirtschaftungskosten, die ein Unternehmen kurzfristig kaum senken kann.

Variable Kosten, wie beispielsweise Warenkosten, können einfacher reduziert werden. Berücksichtigt werden dabei die unterschiedliche Betroffenheit und die Schliessungsdauer.

3,9 Millionen Franken für Härtefälle Am 24. Februar berät der Kantonsrat über weitere 3,9 Millionen für Härtefälle. Vorbehältlich der Zustimmung steht damit für das Unterstützungspaket 2021 eine Summe von 11,7 Milionen zur Verfügung. Zusammen mit dem Unterstützungspaket 2020 sollen insgesamt 27,3 Millionen Franken für nicht rückzahlbare Härtefallbeiträge zugunsten stark betroffener Schwyzer Unternehmen verfügbar sein.

400 Anträge sind eingegangen. Beim Kanton Schwyz geht man von bis zu 1300 Anträgen aus.

27,3 Millionen sollen für stark betroffene Schwyzer Unternehmen verfügbar sein.

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