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«Contact-Tracing kann wieder sichergestellt werden»

Der Kanton Schwyz hat das Contact-Tracing aufgrund der Entwicklung der Fallzahlen angepasst: «Mit dem Aufbau eines eigenen Teams im Kanton Schwyz kann das Contact-Tracing wieder vollumfänglich sichergestellt werden», teilt die Regierung mit.

MAGNUS LEIBUNDGUT

Die CVP-Kantonsrätin Irene Huwyler Gwerder aus Schwyz wollte mittels einer Kleinen Anfrage in Erfahrung bringen, ob das Contact- Tracing wirklich funktioniere. «Anfang Oktober sind die Fallzahlen im Kanton Schwyz sehr schnell und stark angestiegen, sodass die Lungenliga mit den bestehenden Kapazitäten das Contact-Tracing für den Kanton Schwyz nicht mehr sicherstellen konnte», heisst es in der Antwort seitens des Schwyzer Departements des Innern: «Der Kanton Schwyz hat das Contact-Tracing aufgrund der Entwicklung der Fallzahlen angepasst.» Die Öffentlichkeit sei informiert worden, dass mit dem Ausbau der Kapazitäten bei der Lungenliga Zentralschweiz und dem Aufbau des eigenen Contact-Tracing-Teams im Kanton Schwyz das Contact-Tracing wieder vollumfänglich sichergestellt werden könne, antwortet Landammann Petra Steimen-Rickenbacher: «Insgesamt sind im Schwyzer Amt für Gesundheit und Soziales (AGS) zusätzlich zum normalen Personaletat aktuell 22 Vollzeitstellen mit insgesamt 24 Personen aufgebaut worden.» Die Lungenliga habe ihre Kapazitäten im Vergleich zum Sommer verdreifacht. Zurzeit habe die Lungenliga vier Personen für den Kanton Schwyz im Einsatz.

Verschiedene Alarmstufen Der kantonsärztliche Dienst habe unter Einbezug der Kantonsapothekerin im Auftrag des AGS das Konzept «Pandemieentwicklung Covid-19» erarbeitet, teilt die Vorsteherin des Departements des Innern des Kantons Schwyz mit: «Darin sind verschiedene Alarmstufen und entsprechende Massnahmen, die medizinische Versorgung während der Pandemie, das Vorgehen bei den Testungen und weitere Aspekte enthalten.» Das Departement des Innern und das AGS seien in engem Austausch mit internen und externen Fachpersonen. «Die Arbeitsgruppe Corona, die sich aus verschiedenen Fachleuten der Verwaltung zusammensetzt, trifft sich nach wie vor wöchentlich und verfolgt die Entwicklung im Kanton Schwyz aufmerksam », schreibt Petra Steimen-Rickenbacher: Zusätzlich tausche sich das AGS regelmässig mit den wichtigsten Leistungserbringern im Gesundheitswesen aus. «Ausserdem findet einmal pro Woche ein Treffen statt, bei dem sich die wichtigsten Leistungserbringer im Kanton Schwyz gemeinsam austauschen», betont die Regierungsrätin.

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