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«Der Einsiedler Anzeiger ist in Bewegung und voller Tatendrang»

«Der Einsiedler Anzeiger ist in Bewegung und voller Tatendrang» «Der Einsiedler Anzeiger ist in Bewegung und voller Tatendrang»

Der Einsiedler Anzeiger lanciert «members». Geschäfts- und Verkaufsleiter Andreas Keller erklärt die Absichten.

VICTOR KÄLIN

Mit der heutigen Ausgabe lanciert unsere Zeitung «members by Einsiedler Anzeiger». Was hat es damit auf sich? Ich bin der Meinung, dass heutzutage auch eine Lokalzeitung wie der Einsiedler Anzeiger mehr bieten kann, als «nur» zweimal wöchentlich Informationen aufzuarbeiten und zu transportieren. Genau darum lancieren wir «members», eine Art «Club», deren Mitglieder – sprich unsere Abonnentinnen und Abonnenten – von verschiedenen Zusatzleistungen rund um die Zeitung profitieren können.

Gleichzeitig zu «members» lancieren wir auch «members23 ». Wie es der Name schon sagt, mit spezifischen Angeboten für junge Menschen von 16 bis und mit 23 Jahren. Den EA gibts schon in jeder erdenklichen Form: Papier und online, wir haben eine Website und sind in den sozialen Netzen vertreten. Welchen Informationsvorteil gibts mit einer Mitgliedschaft?

Die Leistungen für «members» und «members23» basieren auf vier Säulen. Erstens wollen wir spezifische Anlässe und Veranstaltungen organisieren. Bei «members» denke ich an spannende Vortragsabende, eine Städtereise oder auch eine Carfahrt zu den Weinschiffen am Bürkliplatz. Für «members23» planen wir zum Beispiel einen Besuch des Europaparks, einen Influencer-Fotokurs oder auch ein Online-Game-Turnier.

Dann wollen wir mit Tickermeldungen direkt auf die Smartphones schneller informieren können. Ein Beispiel: Die Absage des Weihnachtsmarktes erfolgte an einem Freitag, als der EA gerade erschienen war. Bis zur Ausgabe am Dienstag darauf hatten wir keine Möglichkeit, diese wichtige News direkt an unsere Leser zu kommunizieren. Künftig werden wir sofort reagieren können und wichtige Ereignisse als Tickermeldung an «members» verschicken.

Die nächste Säule bildet die Möglichkeit, am Vorabend unserer Erscheinungstage bereits einen Artikel als Tickermeldung verschicken zu können. So quasi als «Bettmümpfeli» und unter dem Motto: Lesen Sie bereits heute, was morgen in der Zeitung steht!

Und zu guter Letzt?

Und viertens sollen «members» von attraktiven Vorzugsangeboten unserer Werbepartner profitieren können. Beginnen werden wir damit ab Januar 2021. Wer kann «member» werden?

Alle Abonnentinnen und Abonnenten unserer Zeitung werden automatisch und kostenlos «member», sofern sie auch einen Online-Zugriff auf unser ePaper haben. Dieser Zugriff ist wichtig, da wir – wie vorhin erklärt – künftig viele Informationen elektronisch als Tickermeldungen verschicken werden. Wer Abonnent, aber noch ohne Online-Zugriff ist, findet in der heutigen Ausgabe die Anleitung. Sämtliche Informationen stehen auch auf unserer Website www. eamembers.ch zur Verfügung. Undwarumnoch«members23»?

Es ist eine Tatsache, dass die Jungen sehr wenig Papierausgaben lesen und auch der Einsiedler Anzeiger kaum wahrgenommen wird. Das wollen wir ändern! Einerseits werden wir ab 2021 redaktionelle Inhalte aufbereiten, die die Jugendlichen auch interessieren und die sie über unser ePaper lesen können. Andererseits organisieren wir, wie bereits erwähnt, coole Events für «members23».

Mitmachen kann jeder junge Mensch, der zwischen 16 bis und mit 23 Jahre alt ist. Während einer kostenlosen Testphase von drei Monaten können uns die Jungen testen und dann entscheiden, ob sie von unserem Spezial-Jahresabonnement von 23 Franken – passt doch bestens zu «members23» (lacht) – profitieren möchten. Für diese 23 Franken erhalten sie via Smartphone aber lediglich den Online-Zugriff auf das ePaper. Eine gedruckte Ausgabe wird nicht zugestellt. Vor gut einem Monat hat unsere Zeitung eine Umfrage bei Jugendlichen lanciert … In Vorbereitung auf die Lancierung von «members23» wollten wir die Jugendlichen um ihre Meinung fragen. Was wollen sie in der Zeitung lesen? Welche Inhalte und Themen interessieren? Wie wollen sie lesen – elektronisch oder Papier? Wären sie bereit, selber Beiträge zu liefern? Welche Anlässe und Events würden sie cool finden und würden sie auch daran teilnehmen?

Welche Erkenntnisse haben Sie gewonnen?

Die Jugendlichen konnten bis Ende Oktober an der Umfrage teilnehmen. Wir wurden positiv überrascht! Wir haben 81 Rückläufe, und dies bei einer Zielgruppe, bei welcher der EA eigentlich kaum präsent ist. Die Antworten sind sehr konkret und liefern unserer Redaktion viele und gute Inputs. Besonders gefreut hat mich, dass viele Junge geäussert haben, dass sie die Umfrage toll finden und es echt cool ist, dass der EA etwas für sie macht. Praktisch zeitgleich wie der Einsiedler Anzeiger hat auch der «Tages-Anzeiger» mit seinem Projekt «YouthLab» gezielt die Jugendlichen angesprochen. Welche Absichten stecken hinter solchen Kampagnen? Alle Zeitungen, auch die grossen nationalen Titel, haben das gleiche Problem wie wir als Lokalzeitung: Die traditionellen Zeitungsleser werden älter und man will die jungen Zielgruppen zur Zeitung heranführen und ihr Interesse wecken. Die Jungen sind das Lesepublikum von morgen und natürlich auch für die Werbeindustrie von grossem Interesse. Sie erwähnen die Werbeindustrie. Gibt es auch neue Angebote für die EA-Inserenten? Ja, unbedingt! Der Einsiedler Anzeiger ist in Bewegung und voller Tatendrang. Auch für unsere Inserenten haben wir neue Angebote kreiert, die den Wunsch nach «crossmedialer » Werbung, also den Einbezug von elektronischer Kommunikation, berücksichtigen. Mit unseren neuen Werbepaketen «Gold», «Silber» und «Bronze» haben die Inserenten die Möglichkeit, ihren Werbeauftritt zu intensivieren, indem sie unsere elektronischen Kanäle mit einbeziehen können. Zum Schluss; wie sehen Sie denn die Zukunft einer Lokalzeitung wie den Einsiedler Anzeiger?

Der Einsiedler Anzeiger ist ein tolles Produkt und sehr gut positioniert. Er deckt ein klar definiertes Gebiet ab und erreicht deren Bevölkerung. In unserer Zeitung werden diejenigen lokalen und regionalen Inhalte aufbereitet, die die Einwohner auch interessieren. Genau diese Berichterstattung bildet die Stärke einer Lokalzeitung, denn solche Inhalte kann man sonst nirgends lesen. Wer hier wohnt und lebt, will auch wissen, was hier geschieht!

Als klassische «Zweitzeitung» werden darum Lokalzeitungen auch weiterhin eine starke Existenzberechtigung geniessen.

www.eamembers.ch

«Starke Existenzberechtigung»: Andreas Keller, Geschäfts- und Verkaufsleiter der Einsiedler Anzeiger AG. Foto: Lukas Schumacher

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