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Grünes Licht für Universiade 2021 auf dem Stoos

Grünes Licht für Universiade 2021   auf dem Stoos Grünes Licht für Universiade 2021   auf dem Stoos

Gegen die Aufwertung der Skipisten auf dem Stoos hat es keine Einsprachen gegeben. Um Wettkämpfe durchführen zu können, hatte die Stoosbahnen AG drei Bauprojekte aufgelegt. 1,3 Millionen sollen in Pistenkorrekturen und Beschneiung investiert werden.

ANDREAS SEEHOLZER

Gegen den Ausbau der Pisten und der Beschneiungsanlage wurden keine Einsprachen eingereicht. Dazu sagte Bruno Lifart von der Stoosbahnen AG: «Wir sind sehr froh und dankbar, dass die Betroffenen anerkennen, dass wir mit diesen Massnahmen vor allem die Sicherheit der Athleten verbessern können. Ebenfalls haben wir über Jahre aufzeigen können, dass wir die Anpassungen so naturverträglich wie möglich vornehmen.» 1,3 Millionen Franken Investitionen Um zwei Wettkämpfe gleichzeitig durchführen zu können, muss die Mauris-Piste angepasst werden. Das Längs- und das Quergefälle sollen leicht verändert und kleine Geländemulden aufgefüllt werden. Für die Pistenkorrekturen wird mit Kosten von 650’000 Franken gerechnet.

Die Franz-Heinzer-Piste ist über die Jahre immer wieder verbessert worden und kann heute bereits beschneit werden. Nun sollen die Franz-Heinzer-Piste zusätzlich und die Mauris-Piste ebenfalls beschneit werden. Für die Anpassung der Beschneiung rechnet die Stoosbahnen AG mit Kosten von 610’000 Franken.

Teamwettkämpfe bei der Bergstation Die Teamwettkämpfe werden allesamt am Abend und bei der Bergstation auf der Maggiweid stattfinden. Klar ist noch nicht, wie eine geplante Beleuchtung der Anlage bei der Bergstation im Detail ausgeführt werden soll. Damit die Beleuchtung «fernsehtauglich» sei, «werden wir die Situation vor Ort mit den Spezialisten planen».

Generell sei es so, dass aufgrund der Kurzfristigkeit noch nicht alle Fragen geklärt seien. «Diese lösen wir nun Schritt für Schritt.» Die Winteruniversiade ist nach den Olympischen Winterspielen

weltweit der zweitgrösste Multisportanlass im Winter. Am Anlass nehmen mehr als 2500 Personen teil. Es sind dies über 1600 Athleten und Athletinnen mit ihrem Betreuerstab.

Startberechtigt sind Studentinnen und Studenten von Fachhochschulen und Universitäten im Alter von 17 bis 28 Jahren. Durchschnittlich nehmen jeweils Studierende von über 450 Hochschulen

aus 50 verschiedenen Ländern teil. Die Ski-alpin-Wettkämpfe sind ein zentrales Element von Winteruniversiaden. Keine andere Sportart ist quantitativ so gut besetzt.

Auf dem Bild links ist die Bergstation mit dem Klingenstock im Hintergrund und der Maggiweid für die Teamwettkämpfe zu sehen. Rechts sind die Ski-alpin-Pisten am Klingenstock ersichtlich. Foto: Stoosbahnen AG

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