Einsiedler Bezirksrechnung mit kleinem Fehlbetrag

Do, 21. Mär. 2019

Vi. Das Rechnungsergebnis 2018 stärkt den Bezirksrat in seinem Entscheid, die Steuern auf das Jahr 2018 gesenkt zu haben. Davon
ist Säckelmeister Andreas Kuriger trotz eines kleinen Defizits überzeugt.

«Es zeigt sich, dass die auf das Jahr 2018 umgesetzte Steuersenkung von 250 auf 230 Prozent einer Einheit richtig und nachhaltig war.» Das sagt Andreas Kuriger mit Blick auf die Bezirksrechung 2018. Diese schliesst zwar mit einem Verlust von fast einer halben Million Franken ab, aber dennoch um 2,7 Millionen besser als erwartet. Grund: Der Bezirk hat deutlich weniger ausgegeben als geplant. Die Unterdeckung kann problemlos mit dem Eigenkapital finanziert werden. Dieses verringert sich sodann auf 21,5 Millionen Franken.
Demgegenüber stehen aktuell 45 Millionen Franken an langfristigen Schulden. «Und alles, was bisher nicht investiert wurde, belastet die kommenden Rechnungen», warnt Kuriger. Das waren im Vorjahr immerhin fast 8 Millionen Franken. «Da müssen wir aufpassen.» Aufgrund des bevorstehenden Schuldenabbaus erkennt Kuriger jedenfalls «keine Luft für weitere Steuersenkungen». Unter Berücksichtigung des aktuellen Investitionsplans sowie des unverändert hohen Eigenkapitals gibts für ihn aber auch keine Notwendigkeit, die Steuern wieder zu erhöhen.

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