Bezirksrat Einsiedeln beantragt 1,1 Millionen für die Schanzen

Mo, 25. Mär. 2019

Vi. Ohne öffentliche Mitfinanzierung haben die Einsiedler Schanzen keine Zukunft. Der Bezirksrat sieht sich in der Pflicht. Er hat einen Kredit von 1,1 Millionen Franken verabschiedet.

Die Fakten liegen auf dem Tisch: Ohne Unterstützung durch die Öffentlichkeit können die Einsiedler Schanzen langfristig nicht überleben. Das besagt eine Studie, welche das kantonale Volkswirtschaftsdepartement bei der Universität St. Gallen in Auftrag gegeben hat. Gemäss dieser sind die Sprungschanzen aufgrund struktureller Defizite finanziell nicht selbsttragend; ein stabiler Betrieb kann somit nur durch eine öffentliche Mitfinanzierung sichergestellt werden.
Verknüpft mit dem Schicksal der Schanzen ist auch das Nationale Leistungszentrum Ski Nordisch NLZ, das seinen Sitz in Einsiedeln hat. Es ist nicht nur auf eine Kontinuität des Betriebs angewiesen, sondern auch auf die Qualität der Anlagen. Ansonsten ist der Standort Einsiedeln gefährdet. Deshalb sollen die Anlagen saniert und die Schanzen wintertauglich gemacht werden.
Der zweistufige Sanierungs- und Ausbauplan sieht Gesamtkosten von 2,8 Millionen Franken vor, wovon der Ersatz der Anlaufspuren mit 1,4 Millionen und die Beschneiung mit 0,8 Millionen die grössten Einzelposten darstellen.
An den Kosten für die Sanierung und den Betrieb will sich der Bezirksrat Einsiedeln mit 1,1 Millionen Franken beteiligen. Diese Summe beinhaltet 0,4 Millionen für Investitionen und 0,7 Millionen für den Betrieb, aufgeteilt in zehn Jahrestranchen à 70’000 Franken. Die Auszahlung basiert auf einer Vereinbarung zwischen dem Bezirk und den Schanzenverantwortlichen (Stiftung und AG). Die Abstimmung über diesen Verpflichtungskredit findet am 19. Mai stat

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