«Chropfleerete» am Spital Einsiedeln

Mo, 11. Mär. 2019

Vi. Auf Anregung der Personalkommission stellte sich die Einsiedler Spitalleitung am 6. März den Fragen der Mitarbeitenden. Der interne Anlass dauerte doppelt so lange wie geplant.

Die Verunsicherung am Spital Einsiedeln ist gross. Die allgemeine Angst über die Zukunft des Hauses, aber auch über das persönliche Schicksal der Mitarbeitenden nahm die Personalkommission zum Anlass für einen internen Informationsaustausch. Trotz Ferien, Fasnacht und laufendem Betrieb nahmen über 150 der fast 390 Spitalangestellten daran teil. Der Anlass verlief in geordneten Bahnen; für die Spitalleitung war es jedoch nicht immer einfach, sich all die Vorwürfe anhören zu müssen.
Aufgrund der kontinuierlichen spitalinternen Informationspraxis vernahmen die Anwesenden nicht allzu viele Neuigkeiten. Am 6. März offiziell bestätigt wurden hingegen verschiedene Sparmassnahmen. Unter anderem muss das Personaletat um 22 statt 15 Vollzeitstellen reduziert werden; bisher wurden vier Kündigungen ausgesprochen. Von Ostern bis Oktober werden der dritte Stock geschlossen und lediglich noch zwei der vier Operationssäle belegt. Für das Spitalrestaurant gelten kürzere Öffnungszeiten.
Gegenüber den Mitarbeitenden versicherte die Spitalleitung, dass das Spital Einsiedeln gesichert werden kann, sofern das Budget 2019 erreicht wird. Offensichtlich wurde am 6. März auch der Durchhaltewillen von Mitarbeitenden und Spitalleitung: «Wir laufen nicht weg und kämpfen für das Spital Einsiedeln», lautete der Tenor.
In Anschluss an die Zusammenkunft unterhielt sich der Einsiedler Anzeiger mit der Präsidentin der Personalkommission und dem Präsidenten des Stiftungsrates. Die ausführlichen Interviews finden Sie in der Printausgabe unserer Zeitung oder im E-Paper.

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