Goldau: Verdächtigen nach Bombenalarm in Eurocity festgenommen

Mi, 07. Nov. 2018

Am frühen Dienstagabend, 6. November, ging bei der Kantonspolizei Schwyz die Meldung ein, dass sich im Eurocity Mailand-Zürich ein Mann mit Sprengstoff befindet. Der Verdacht erwies sich als unbegründet; die Folgen für den öffentlichen Verkehr waren dennoch weitreichend.

Der Bombenalarm löste ein Grossaufgebot von Einsatzkräften der Feuerwehr, der SBB, des Rettungsdienstes und der Kantonspolizei Schwyz aus. Aus Sicherheitsgründen wurde der Bahnhof Goldau für knapp zwei Stunden gesperrt. Dies führte zu starken Behinderungen im Schienenverkehr auf der Nord-/Südachse.
Nach 17.35 Uhr meldete ein Bahnreisender, dass sich im Zug Richtung Arth-Goldau ein Mann auffällig verhalte und Sprengstoff auf sich trage. Aus Sicherheitsgründen wurde der Bahnhof Arth-Goldau abgesperrt und der Zug kurz nach dem Bahnhof angehalten. Eine Sonderheit der Kantonspolizei Schwyz konnte darauf im Eurocity den verdächtigen 30-jährigen Mann festnehmen. Bei der Kontrolle des italienischen Staatsangehörigen und der Durchsuchung des Zuges wurden keine verdächtigen Gegenstände festgestellt. Nachdem die Polizei den Zug freigegeben hatte, konnten die Reisenden in Begleitung von SBB-Personal die Fahrt Richtung Zürich unverletzt fortsetzen.
Im Einsatz standen rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr Gemeinde Arth, der Feuerwehr Stützpunkt Schwyz, der Stützpunkfeuerwehr Pfäffikon, des Lösch- und Rettungszuges SBB, des Rettungsdienstes sowie der Kantonspolizei Schwyz. Die Kantonspolizei Schwyz hat die Ermittlungen zum Festgenommen und dem genauen Hergang im Zug aufgenommen.

 

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