Bezirk Einsiedeln stellt seine Ampel für das Schulhaus Trachslau auf Grün

Do, 08. Nov. 2018

Vi. Mit der Zweitauflage des Baugesuchs legt der Bezirk die Eckdaten für das neue Schulhaus Trachslau definitiv fest. Ob die neuen Minergie-Standards zu einem Zusatzkredit führen, wird derzeit abgeklärt.

Noch bis am 22. November liegt das revidierte Baugesuch für das neue Schulhaus in Trachslau im Einsiedler Rathaus zur öffentlichen Einsicht auf. Die Erstauflage vom Sommer 2018 wird dabei in den wesentlichen Aussagen übernommen: Um mögliche Setzungen zu vermeiden, muss das Schulhaus gepfählt werden. Ein Schutzraum wird ebenfalls gebaut, wenngleich er gegenüber der Erstauflage zugunsten eines Geräteraums verkleinert wurde.
Mit der Zweitauflage wird auch der Minergie-Standard bestätigt. Allerdings beruhte die Kostenschätzung, welche für die Abstimmung vom Mai 2017 verwendet wurde, noch auf den alten Vorschriften. Dass die per 1.1.2017 verschärften Standards zu Mehrkosten führen, ist für den Bezirksrat allerdings klar. Ob diese durch Einsparungen kompensiert werden oder zu einem Nachkredit führen, wird derzeit abgeklärt.
Ebenfalls kein Bestandteil des Verpflichtungskredites von 10,695 Millionen Franken war eine Pfählung, da eine solche damals nicht geplant war. Aufgrund eines im Februar dieses Jahres erstellten geotechnischen Berichts hat sich der Bezirksrat zwischenzeitlich anders entschieden. Bekanntlich liegt das Bauareal zu Teilen über dem ehemaligen Abbaugebiet des Kieswerks Trachslau. Gemäss Expertise sind ohne entsprechende Massnahmen «langjährige Konsolidationssetzungen» zu erwarten. Die Pfählungen verursachen Zusatzkosten von rund 150’000 Franken.

Kategorie: 

Neuen Kommentar schreiben

CAPTCHA
Diese Frage soll automatisierten Spam verhindern und überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind.

Immobilien

Stellen

Kommende Events

Andere Angebote

Trending

1

Spardruck erreicht das Personal

Spital Einsiedeln versucht mit Personalabbau die schwierige finanzielle Situation zu entspannen: Da die Einnahmen unter Budget liegen, sieht sich das Spital gezwungen, auch beim Personal zu sparen. 15 Vollzeitstellen sollen wenn immer möglich über natürliche Fluktuationen abgebaut werden.