Willerzeller Viadukt bleibt ohne Einschränkungen befahrbar

Do, 09. Aug. 2018

Die SBB bestätigen, dass der Willerzeller Viadukt bis zum Ende der Konzession 2022 ohne Einschränkungen genutzt werden kann. Private Gutachten sind vor gut einem Jahr auf dasselbe Ergebnis gekommen.

Vi. Am Dienstag, 7. August, orientierten die SBB über die Ergebnisse der im ersten Halbjahr durchgeführten Untersuchungen zum Willerzeller Viadukt. Die Kunde ist froh, aber auch nicht ganz unerwartet, dafür trotzdem von erheblicher Bedeutung: Auch die SBB sind der Ansicht, dass der Viadukt bis Konzessionsende 2022 ohne Einschränkungen genutzt werden kann; dazu seinen «keine zusätzlichen Instandsetzungsmassnahmen erforderlich», teilten die SBB in einem Kommunique am 8. August mit. Die SBB haben ein unabhängiges Ingenieurbüro damit beauftragt, den Zustand der angemahnten Gerbergelenke (Gelenkträger zwischen den Fahrbahnplatten) detailliert zu prüfen.
Zu einem praktisch identischen Befund ist im Juni 2017 bereits Prof. Eugen Brühwiler gekommen, der als anerkannter Experte für Brückensanierungen aus eigenen Stücken eine generelle Überprüfung vorgenommen hatte (EA 49/17). Sein Befund hat im August 2018 sozusagen den «amtlichen Stempel» erhalten. Damit ist auch gewährleistet, dass die Buslinien weiterhin über den Viadukt geführt werden können.
Zufrieden mit dem Analyseergebnis zeigt sich Walo Schönbächler von der Kommission «Pro Viadukt Willerzell». Aufgrund früherer Expertisen hätte er ein solches Ergebnis zwar erwartet; dennoch ist er erleichtert, dass die Benützung des Viaduktes bis mindestens 2022 nun offiziell gesichert ist.

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