Polizeiangestellter als Waffenschieber?

Do, 14. Jun. 2018

Vi. Er ist der Chefeinkäufer der Schwyzer Kantonspolizei. Ihm wird nun vorgeworfen, nicht nur das Korps mit Material eingedeckt, sondern via Darknet auf eigene Faust mit Waffen und Munition gehandelt zu haben.

Auf verschiedenen Ebenen ermitteln derzeit die Bundesanwaltschaft, die kantonale Finanzkontrolle sowie polizeiinterne Organe. Die Vorwürfe sind happig und für den Kanton Schwyz beispiellos: Dem in Einsiedeln wohnhaften und inzwischen fristlos entlassenen Mann werden ein Verstoss gegen das Kriegsmaterialgesetz und/oder das Waffengesetz, Begünstigung und Amtsgeheimnisverletzung vorgeworfen. Gemäss aktuellem Kenntnisstand kann Sicherheitsdirektor André Rüegsegger (Foto) derzeit ein Netzwerk innerhalb des Polizeikorps ausschliessen. Er spricht von einer "Misse-Tat eines Einzelnen". Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

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