Bezirke und Gemeinden haben 414 Millionen auf der Kante

Mo, 16. Apr. 2018

Vi. Den Bezirken und Gemeinden des Kantons geht es finanziell unverändert gut. Sie haben im Vorjahr deutlich weniger ausgegeben als budgetiert; die Reserven blieben unangetastet.

30 Gemeinden zählt der Kanton Schwyz. Und in 27 ist die Laufende Rechnung 2017 besser ausgefallen als budgetiert – teilweise gar deutlich. Lediglich in Freienbach, Küssnacht und Illgau fiel das Ergebnis schlechter aus als erwartet. Im Endeffekt haben die Gemeinden insgesamt 41 Millionen Franken weniger ausgegeben als geplant.
Ein ähnliches Bild zeigt auch die Investitionsrechnung. Eigentlich bewilligte der Souverän Ausgaben von 132 Millionen Franken; letztlich investiert wurden aber nur 90 Millionen. Die nicht ausgelösten Gelder machen beinahe 43 Millionen Franken aus; eine respektable Summe. Auch hier gilt, dass nicht investierte Gelder meistens nur aufgeschobene Aufwände sind, welche sich in einer der nächsten Rechnungen bemerkbar machen.
Aufgrund der besseren Abschlüsse blieb das Eigenkapital aller Gemeinden und Bezirke auf praktisch unveränderter Höhe von 414 Millionen Franken. Über das «dickste Portemonnaie» verfügt unverändert die Gemeinden Freienbach (63 Millionen) vor Küssnacht (47) und Wollerau (45). Mit einem Eigenkapital von 22 Millionen rangiert Einsiedeln auf Platz 5. Einzig die Gemeinde Illgau verfügt über kein Eigenkapital. Die 414 Millionen Franken ergeben im Schnitt ein Guthaben pro Einwohner von 2652 Franken.

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