Rothenthurm und Unteriberg als «Sponsoren»

Do, 10. Mär. 2016

Vor fünf Jahren wurde die Pflegefinanzierung zu einem innerkantonalen Solidaritätswerk der Gemeinden. Die Neuordnung bewährt sich, wie die Langzeitauswertung 2011 bis 2015 belegt.

Vi. Vor fünf Jahren wurde die Neuordnung der Pflegefinanzierung eingeführt. Sie hat sich seither als  innerkantonales Solidaritätswerk etabliert, in welches die einen Gemeinden mehr einzahlen, als sie erhalten – und umgekehrt. Auf Einsiedeln bezogen sehen die Zahlen wie folgt aus (2011 bis 2015): Einsiedeln zahlte in diesem Zeitraum 4,992 Millionen ein. Im gleichen Zeitraum flossen 4,991 Millionen als ausbezahlte Leistung in die Wohnsitzgemeinde zurück. Der Solidaritätsbeitrag Einsiedelns entspricht sodann 1000 Franken …

Ein Blick in die Gemeinden unserer Region illustriert die sehr unterschiedlichen Bilanzen: Rothenthurm zahlte in dieser Zeit 441’000 Franken mehr ein, als es bezog; bei Unteriberg waren es 281’000 Franken. Anders verhält es sich bei Oberiberg und Alpthal, welche zu den Nutzniessern dieses Systems gehören. Die nach Oberiberg zurückfliessenden Leistungen der Ausgleichkasse waren um 76’000 Franken höher als die einbezahlte Summe; in Alpthal betrug die Differenz 83’000 Franken. 

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